Remy als Texter buchen.

Seit einer Ewigkeit habe ich mich wieder mal in einer Texterdatenbank breit gemacht. Dort fragten sie nach meinen “Besonderheiten”. Das sind einige davon:
Seminare & Workshops für Agenturen und andere Unternehmen
+ Twitter Introduction
+ Social Media Introduction
+ Cross-Media-Strategy-Handling
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Kommentare( 2 )
Brett schrieb am 25 01 10 um 09:37Hier stolpere ich: “In der Regel handele ich Projektpauschalen aus. Das ist mir lieber und es sichert sowohl mich als auch den Auftraggeber in fairer Weise ab.”
Ist das richtig? Pauschalen sichern den Auftraggeber ab und ermöglichen ihm, verschiedene Angebote zu vergleichen. Dich sichern sie aber nur wenig ab, es sei denn, du berechnest dein Kalkulationsrisiko richtig ein. Im Prinzip handelt es sich ja bei Festpreis-Pauschalen um eine Abwälzung von Kalkulationsrisiken auf den Auftragnehmer. Ich war in dieser Hinsicht schon verschiedentlich ein gebranntes Kind. Tatsächlich gibt es - nach meiner Erfahrung - immer wieder Anfragen, die nach Sachstand und Briefing gar nicht kalkulierbar sind. Weil der Input nicht klar ist. Oder der Umfang noch nicht fest steht. Trotzdem soll ein Preis genannt werden, wobei ja meistens der Zeitaufwand die Basis ist. Wie soll das gehen? Es geht nur, indem man dem Kunden sagt: “Um mein Kalkulationsrisiko klein zu handeln, muss ich die Preisobergrenze tendenziell weiter oben ansetzen.” Letztlich wirst du dann als Texter deine individuelle Nachfragesituation “einberechnen”. Wer gut ausgelastet ist, wird etwas höhere KVs stellen, schwache Auslastung macht den Texter bereit, “optimistisch” zu kalkulieren.
Aber schön, dass du deine Eckdaten offen legst. Viel Glück, viel Ehre, viel nette Kunden wünscht Kollege Fritz
P.S. Viel Spaß zu wünschen erübrigt sich ja bei dir ^^
Remy schrieb am 25 01 10 um 14:48Hallo Fritz, danke für deinen Kommentar.
Ich stimme dir in allem zu. Das Risiko des Auftragnehmers - in unserem Fall des Texters - lässt sich minimieren, bzw. der Risikolage anpassen, wenn Jobzettel geführt werden. Das fiel mir anfangs schwer, aber es wirkt.Zunächst gebe ich auch bei Pauschalangeboten i m m e r eine Stundenanzahl an. Ich will einfach, dass der Kunde nicht nur eine Zahl sieht, sondern auch die Zeit, die sich hinter dieser Zahl verbirgt. Aber die Stundenangabe hat einenw eiteren Absicherungsvorteil für den AN: Die Angebotsklausel, dass sich die Pauschale bei ausgereiztem Zeitkonto erhöhen k a n n, hat sich als hilfreich erwiesen. Also biete ich in zwei Berechnungssträngen an, wenn es um Pauschalen geht: Betrag und Zeit, gekoppelt an ein Zeitkonto, das mit einer schriftlich fixierten Stundenzahl auch Bestandteil des Angebots ist. Und nebenher eben meine Jobzettel für den eigenen Überblick im Projekt.
Mann kann dann immer noch entscheiden, ob man zwei, drei “Überstunden” zur Neuberechnung des Projekts bringt, oder die Sache bei sich bewenden lässt - da kommt es sicher darauf an, wer der AG ist.
Beste Grüße, danke für die Wünsche, die ich gerne erwidere. Volker Remy.

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