Der Zielefresser

foto: remy
Ziele machen Sinn, wenn man sie kennt. Ziele sind keine terra incognita, im Gegenteil. Ziele dürfen nicht unbekannt sein. Denn ein unbekanntes Ziel ist ortlos. Ortlosigkeit bedeutet freier Fall. Nur wer sich an einem Ort wirklich auskennt, kann ihn als Ziel formulieren. Unformulierte Ziele sind wortlos. Wortlosigkeit bietet keine Orientierung. Der Weg zum Ziel muss formuliert werden. Worte sind der Asphalt dieses Weges. Um ein Ziel zu erreichen, ist kein Weg zu lang. Kurze Wege sind kein Garant dafür, das Ziel jemals zu erreichen. Man kann auch auf kurzen Strecken auf der Strecke bleiben. Ziele sind zeitlos. Denn Ziele kennen keine Stoppuhr. ‘Zeit’ ist kein Ziel, sondern nur eine Maßgabe. Die Verwechslung von ‘Maßgabe’ und ‘Ziel’ frisst das Ziel auf. Ziele sind entfernte Punkte bei Sichweiten unter 50 Metern. Kommt Ihnen dabei ein Fahrzeug entgegen, war schon jemand vor Ihnen da. Wählen Sie nicht dieselben Ziele wie alle Anderen.
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Kommentare( 2 )
[...] Verläufen zu mehr Traffic, Fan- und Followerzahlen führt, sich aber gleichzeitig über die Zielkoordinaten (Link) immer unklarer wird. Eine Art End-Zug ist es, was vielen nun bevorsteht, und worin sich [...]
REMY - Gedankenbegleitservice schrieb am 01 03 11 um 15:59Tatjana Markulin schrieb am 28 11 10 um 10:36Ziele m a c h e n Sinn? Im Deutschen? Seit wann?
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