Social Media Newsroom

Coca-Cola feiert sein 125-jähriges Jubiläum. Im schicken Media Newsroom (Link) gibt es die elektronische Jubiläumsbroschüre dazu. Beim Durchblättern wird mir plötzlich wieder klar: Die Geschichte Coca-Colas hat auch viel mit meinem Leben zu tun. Die Songs, die Mode, die Slogans, und natürlich mein absoluter Lieblings-Claim: (Link)
You can’t beat the feeling!
Hoffentlich zahlt die Marke diesem Claim eine anständige Witwenrente. Ich hätte ihn niemals fallen lassen. Aber so ist das halt bei großen Marken: Show must go on.
Was ich noch zum Thema Social Media Newsroom sagen wollte: So sieht nicht etwa die Zukunft der PR aus. So sieht bereits die Gegenwart aus. Manche haben das noch nicht zur Gänze gecheckt. Wird Zeit. Denn ein Media Newsroom ist die genialste Erfindung seit dem integrierten Eischneider in der Salatschleuder.
Statt “pushy” nun “pull”
So ein Media Room ähnelt im Idealfall einer Marken-Boutique. Hier bedienen sich Content-orientierte Weiterverbreiter in Video-, Foto- und Textdatenbanken. Außerdem halten die eingestellten Themen hier länger frisch, denn dem News-Update sind praktisch keine Grenzen gesetzt.
Das schöne daran: Man stellt’s ins Regal und die Kundschaft kommt von ganz alleine. Und so mögen es die Meisten auch. Redakteure müssen nicht mehr mit Material befeuert und mit Nachtelefonieren bezirzt werden, und viele Blogger sind froh, mit einem Rutsch an Material zu gelangen, um mal eben Beiträge wie diesen hier zu schreiben. Natürlich kann man sich zusätzlich noch in Mail Listen eintragen, Beiträge über Begriffe per Suchfunktion finden und über die relevanten Portale mit dem Unternehmen und deren Fans&Followers in Verbindung treten, bzw. bleiben.
Keine Öffnetlichkeitsarbeit ohne virtuelle Tapetentür: Mit einer protected area innerhalb des Media Newsrooms kann das Unternehmen oder die Institution mit handverlesenen Multiplikatoren im Gespräch bleiben. Für die anderen Besucher bleibt diese Lounge unsichtbar, es gibt Zugangscodes. Eine hidden media lounge könnte sich beispielsweise im Krisenfall bezahlt machen: Eine Reihe von key communicators würde sofort kontaktiert, um über Hintergrundinformationen der öffentlichen Diskussion die gewünschte Richtung zu geben. In manchen Fällen kann das überlebenswichtig sein.
foto: courtesy Coca Cola, Kunstwerk: Martha Laugs.
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Kommentare( 1 Kommentar )
[...] Interessenten, Mulitplikatoren. Botschaften und erste Eindrücke werden vermittelt. Integrierte “Media Newsrooms” (<Link) demonstrieren das Spektrum der Web-Präsenz und machen es für Besucher sichtbar. Social [...]
REMY - Gedankenbegleitservice schrieb am 26 08 11 um 10:43Schreiben Sie Ihre Meinung:
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