Auch Texter schreiben Bestseller

Erschienen im Februar 2007. Inzwischen in der 3. Auflage. Über 1000 Tage in den Amazon-Top-100 der zweitgrößten Buchkategorie „Business & Karriere“. Über 600 Tage No. 1 in der Kategorie “Existenzgründung & Selbständigkeit”. Offizieller Bestseller. Akquise-Berater und Erfahrungssammlung zur Erstellung einer eigenen Kundengewinnungs-Strategie. Für kleine und mittlere Kommunikationsagenturen, Freelancer im Kreativgeschäft, Berater und Selbständige, deren Efolgsbasis auf ‘Kommunikation’ beruht. Für Produktvertriebler ist dieses Buch nicht geschrieben. Da gibt’s andere.
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http://www.amazon.de/Wie-Auftr%C3%A4ge-angelt-Fischen-spricht/dp/3000201092/ref=pd_sim_b_1
Mein Lieblingsbuch des Jahres

Erschienen im November 2009. Je komplizierter das Leben, um so raffinierter wird das Versteckspiel mit dem gesunden Menschenverstand. Kommerzielle Kreativität lebt nicht von der Komplikation, sondern vom Gegenteil. Mehr …
Remy als Texter buchen.

Seit einer Ewigkeit habe ich mich wieder mal in einer Texterdatenbank breit gemacht. Dort fragten sie nach meinen “Besonderheiten”. Das sind einige davon:
Seminare & Workshops für Agenturen und andere Unternehmen
+ Twitter Introduction
+ Social Media Introduction
+ Cross-Media-Strategy-Handling
“Remy? Ja. Texter, die mit alten Daimlern durch die Gegend fahren, empfehle ich grundsätzlich.”

Christian Dabbert, Graco - Büro für Kommunikation, Berlin
“Günstig in der Unterhaltung und dankbar auf Langstrecken. Super Plus für Marken, Super für Normale. Verbrauch: 12 Gin Tonic im Stadtverkehr. Auf-m Land bisschen mehr, klar.”
“Bei ebay würd’ ich wieder bei ihm kaufen.”

Sabine Oehler SO - agentur für werbung & webdesign, Tübingen
“Haarscharfe Analysen. Fundierte Beratung. Konzepte mit Hand und Fuß. Intelligente Texte mit Wortwitz und Esprit. Sehr angenehme Zusammenarbeit. Lesenswerte Bücher, die nicht nur zum Nachdenken anregen, sondern zum Handeln treiben. Ein kluger und gebildeter Kopf. Uneingeschränkt zu empfehlen!”
Empfehlung von ThielDesign München

Ulrike Thiel, Inhaberin ThielDesign, München
“Mit der Beratung von Herrn Remy ist meine Positionierung als Agentur klar und strukturiert erkennbar geworden - trotz der Dienstleistungs-Vielfalt. Mit Herzlichkeit und trotzdem zielgerichtet, erarbeitete Herr Remy in unseren Gesprächen ein tolles Konzept für PR-Maßnahmen und Texte. Auch meine Kunden sind begeistert von den professionellen Texten, die Herr Remy für sie erarbeitet hat.
Ich freue mich mit Ihnen zusammen zu arbeiten - und ich empfehle Sie oft und sehr gerne.”
Ich empfehle Volker Remy

Dorothé Klotz Dessous Designerin
Dorothé Klotz, dklotz dessous design, Bad Griesbach
“Ich komme der Bitte von Herrn Remy gerne nach, und empfehle sowohl seine texterischen Leistungen als auch seine Beratungskompetenz. Beides ist meiner neuen Web-Präsenz gut bekommen, das bestätigen auch meine Kunden. Besonders habe ich den strukturierten Arbeitsprozess schätzen gelernt, mit dem Herr Remy das Projekt sehr kundenorientiert und zügig bearbeitet hat. Seine textliche Beratung hat mir den Unterschied zwischen professionellem Werbetexten und selbstgestricktem Regenmantel klar gemacht. Danke dafür! Ich empfehle Sie gerne weiter, Herr Remy.
Mit freundlichen Grüßen, Dorothé Klotz
Projekt: B-to-B-Website
Sujet: Design für Dessous
Auftraggeberin: Dorothé Klotz, Dessous-Designerin.
Aufgabenstellung: Durch eine textliche Differenzierungsstrategie den Charakter der Website als Business-to-Business-Website klar kenntlich machen. Darüber hinaus sollte die Professionalität und Kompetenz der Auftraggeberin schnörkellos und deutlich kommuniziert sowie der internationale Aspekt ihres Wirkungsspektrums hervorgehoben werden.
Zielgruppen: Multipliktoren, Entscheider und Geschäftsführer in der Textilbranche.
Crowdsourcing? Crowdleeching? Oder die Zukunft der Klassischen Werbung?
Mit knapp 6 Milliarden Euro Umsatz (2007) und fast 38tausend Mitarbeitern weltweit darf man sich “Marke” nennen. Aber fette Zahlen alleine genügen noch nicht. Man muss auch überzeugend fleischorangefarbene Hemden tragen können. Erst dann strahlt die Sonne am Markenfirmament so richtig grell-kariert.
Dieser Erfolg ist sicher auch das Verdienst von Werbern, vornehmlich derer der Agentur Jung / von Matt, die erst seit gut zwei Jahren den Werbe-Etat verhackstücken. Unter dieser Agenturmarke versammeln sich Kreative, um dem Megatrend ‘Selbstness’ den unwiderstehlichsten Komplizen-Baumarkt zur Seite zu stellen. Mit Erfolg. Die Markenwerber von Jung / von Matt haben ganze Arbeit geleistet.
Jetzt starten die Hamburger ein Experiment mit sich selbst: Die professionellen Werber haben einen Wortbaukasten zusammengestellt, aus dem Kunden und Selbstberufene Radiospots für den Baumarktriesen basteln können. Selbst vor einem neuen Claim macht dieser Social-Media-Crowdsourcingversuch offenbar nicht halt. Für die besten Ideen wird es Einkaufsgutscheine geben und der beste Spot - ermittelt durch Online-Voting - wird ausgestrahlt.
Da stellt sich die Frage, ob aus einem Kampagnen-Gag nicht auch eine Argumentation gegen Kreativhonorare werden könnte. Wenn Obi-Kunden und andere Autodidakten erst einmal ihre Online-Kreationsschmiede gründen dürfen, könnte der nächste Schritt ein Online-Voting zur Bekleidung der Obi-Marktmitarbeiter sein, oder zum Sortiment, oder zu einem beliebig anderen Thema des Markenauftritts.
Denkt man das Ganze mal störungsfrei zu Ende, könnte sich daraus eine hübsche Prometheus-Pandora-Travestie ableiten. Die sich göttlich wähnenden Kreativen fordern die Allmacht des Zeus heraus, den sie tatsächlich mit einem ihrer Werbemätzchen täuschen. Der rächt sich aber, schickt Pandora, um Prometheus zu foppen. Wie geplant, verfällt der ihrem Liebreiz und sie öffnet den Deckel. Alle Übel kommen heraus gekullert - nur die Hoffnung bleibt drinnen.
Mit anderen Worten: Social Media wird zu Social Advertising. Die Werbegottheiten von heute verlieren ihr Monopol, steigen zu Halbgöttern herab, bis sie schließlich nur noch eine ferne Erinnerung an olympische Zeiten sind. Für Konzerne wie Obi kann diese Rechnung aufgehen. Die Agentur wird zum Notariatsgehilfen online gewählter Kundenwerbung. Hier und da ein bisschen nachschneiden, die Locken legen, oder den Nacken ausrasieren, das war’s. Wer könnte den ‘vox claimus’ noch vom ‘claimus agenturis’ unterscheiden?
Quelle:
http://www.wuv.de/nachrichten/unternehmen/obi_nimmt_die_kunden_in_die_pflicht
Die wahre Struktur der Langeweile

“Das Selbst verhält sich im ‘Hier und Jetzt’ (oder in einer gegenwärtigen Situation) im Modus einer unmittelbaren Erfahrung. Wenn unser Gegenwartsempfinden frei von Werten ist, erleben wir ‘Langeweile’.
‘Langeweile’ ist die Erkenntnis, dass essentielle Werte, die ein jeder zur Selbsterfüllung braucht, momentan nicht mehr aktualisierbar sind. In dem Moment, wo uns diese Wertelimitierung als Optimum des gegenwärtig Erreichbaren bewusst wird, sind wir anfällig für intensive, depressive und sogar dämonische Langeweile.”
Thomas C. Oden, “The Structure of Boredom”, 1969.
Hervorragend positioniert, von Elke Fleing und Momo Evers.

Nicht nur hervorragend positioniert, sondern auch hervorragend geschrieben. Das mal gleich zu Beginn festgestellt. Mag sein, dass ich der Autorin dieses nützlichen Buches wegen ihrer Aversion gegen ‘Kaltakquise’ von vorn herein positiv gegenüberstehe. Aber das allein macht natürlich noch kein gutes Buch. Gut ist das Buch, weil es seine Argumente und Strategien systematisch vorbringt. Das beinhaltet in diesem Fall auch eine Schlüssigkeit, die gerade für Existenzgründer so unglaublich wichtig ist. Dass die Autorin dabei stets dem Markengedanken höchste Aufmerksamkeit zollt, zeichnet sie als echte Profin aus. Der Positinionierungsgedanke als Grundlagenarbeit, das gefällt mir sehr. Als nächstes überzeugt mich die “Artenvielfalt” der Themen.
Im zweiten Teil des Buches heißt es: “Die Top 20 der Marketing-Instrumente”. Vom Empfehlungsmarketing über Newsletter-Marketing und PR, von Tipps zur Website-Positionierung bis hin zum Guerilla-Marketing. Vieles noch dazwischen, wie beispielsweise Gesprächstechniken oder Networking, Weblogs, oder Selbstmarketing durch Ehrenamt….untermauert mit “Best-Practice-Beispielen”, die jedem Starter aus den Puschen helfen.
Man könnte der Ansicht sein, dass zuviel zwischen die Buchdeckel gepackt wurde. Und wenn schon: es geht um das Aufzeigen der Möglichkeiten, die uns heute offen stehen. Elke Fleing weiß das. Sie weiß auch, wie alle guten Sachbuchautorinnen und -autoren, dass der wichtigste Beitrag, den ein Buch in unserer Zeit leisten kann, das bewusst machen im Kontext einer geschlossenen Argumentation ist.
Ich empfehle das Buch, weil es genau das leistet. Es ist ein fest verankerter Haken in der Wand. Nochmaliges Lesen hilft, wenn’s mit der Kundengewinnung wieder mal hapert. Das Spektrum der Möglichkeiten, kompakt und konzentriert aufbereitet.
Elke Fleing schreibt auch ein Blog. Ich habe ihn auf meine Blogroll gesetzt. (”Einer der besten Blogs für Selbständige”)
Hervorragend positioniert, von Elke Fleing & Momo Evers. Erschienen bei Redline Wirtschaftsverlag, 2008. 224 Seiten, broschiert.

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